Über den neuen Defibrillator freuen sich Niko Timphaus (von links), Heiner Timmer, Ralf Bürger, Ulla Stroka und Wilfried Stahl.Ein Defibrillator kann Leben retten, aber was ist, wenn er hinter verschlossenen Türen hängt, weil Banken und andere Einrichtungen gerade keine Öffnungszeiten haben? Einen für alle jederzeit zugänglichen Defibrillator gibt es an der Schützenhalle Vörden, am Rathaus in der Küsterstraße und nun auch an der Osnabrücker Straße 44 bei der Tankstelle Timmer. Als die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden einen zweiten offen zugänglichen Defibrillator in Vörden plante, meldete sich Ralf Bürger. Er schlug die Tankstelle als zentrale und gut frequentierte Anlaufstelle vor und Inhaber Heiner Timmer war sofort einverstanden. Ralf Bürger, der sich auch ehrenamtlich beim Naturbad engagiert, nahm die Anbringung vor und will sich auch um die Wartung kümmern. Die Elektroden seien „unipolar“, erklärte er, im Gegensatz zu älteren Geräten sei also die Reihenfolge der Anbringung egal. Außerdem gebe es auch Elektroden für Kinder.
Bei der offiziellen Vorstellung bedankte sich Niko Timphaus, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters bei den Beteiligten, darunter auch Wilfried Stahl und Ursula Stroka von der DRK-Ortsgruppe Vörden. Das knapp 4000 Euro teure Gerät wurde nämlich je zur Hälfte von der Gemeinde und der DRK-Ortsgruppe bezahlt, die ihre Überschüsse aus den Blutspendeaktionen immer für gemeinnützige Spenden verwendet.
Die nächsten Blutspende-Aktionen, zu denen man sich auch unter www.drk-blutspende.de einen Termin reservieren kann, finden übrigens am 16. Juni von 16 bis 19.30 Uhr in der Oberschule Neuenkirchen-Vörden und am 14. Juli von 16 bis 20 Uhr in der Grundschule Vörden statt.
