© Ludgerus-WerkIm Bauhof an der Göttinger Straße läuft ein Fortgeschrittenenkurs des Ludgeruswerks immer dienstags von 9 bis 12 Uhr unter der Leitung von Brigitta Sprünken. Hier vertiefen 15 Frauen und ein Mann ihre Kenntnisse der deutschen Sprache. Sie kommen gebürtig aus den Ländern Ukraine, Polen, Irak, Syrien, Türkei und Bulgarien. Brigitta Sprünken ist nicht nur als Sprachlehrerin aktiv, sondern engagiert sich bereits seit 2015 ehrenamtlich im Integrationsteam der Gemeinde. Ab 2019 habe es zeitweise viele zusätzliche Abendkurse von verschiedenen ehrenamtlichen Helfern gegeben, berichtet sie, vor allem für die zahlreichen Arbeitskräfte aus Osteuropa, die in die Gemeinde gezogen waren.
Auch Christiane Rodewald-Paesler ist seit Ende 2015 durchgehend in der Sprachförderung tätig, sowohl ehrenamtlich als auch im Auftrag für verschiedene Bildungsträger. Mehr als 20 Teilnehmer zählten die Sprachkurse zu den "Hoch-Zeiten", als zahlreiche Zuwanderer vor allem aus Syrien ankamen. Viele hätten sich nach dem Erwerb von Grundkenntnissen für den Einstieg in die Arbeitswelt weiterqualifizieren wollen, erzählt sie.
Ihr aktueller Anfängerkurs im evangelischen Gemeindehaus läuft im Auftrag des Ludgeruswerks bis Juni 2026 jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr. Jeden Mittwoch bietet sie hier ebenfalls von 9 bis 12 Uhr einen weiteren Kurs ehrenamtlich an. „Mit fröhlichem Mischprogramm von Anfänger-Deutsch bis Konversation über aktuelle Themen. Wir landen immer wieder bei den Themenkreisen Politik/Geschichte/Religion“, berichtet sie und betont, dass ihr die „Vermittlung unseres politischen Systems und unseres Kulturkreises sehr am Herzen liegt“. An beiden Kursen nehmen jeweils mehr als 15 Personen teil, aus der Ukraine, Syrien und der Türkei sowie eine Teilnehmerin aus Polen und eine aus China. Auch bei den Nationalitäten gibt es also „eine fröhliche Mischung“.
